Wir achten Erich Kästner

Erich Kästner war ein wissbegieriger Schüler, las gern und hatte hervorragende Zensuren. Als Lehramtsanwärter sagte: "Ich war kein Lehrer sondern ein Lerner. Ich wollte nicht lehren sondern lernen. Ich hatte Lehrer werden wollen, um möglichst lange ein Schüler bleiben zu können. Ich wollte Neues, immer wieder Neues aufnehmen und um keinen Preis Altes, immer wieder Altes weitergeben." Seine Meinung war: Lehrer sollen durch Persönlichkeit überzeugen.

Zu seinen Grundideen zählten:
  • Humanität
  • Toleranz
  • Ungezwungenes Miteinander


E. Kästner wurde nicht müde, sich zu dem Gedanken der Würde und Achtung menschlichen Lebens zu bekennen.

Unerbittlich suchte er nach der Wahrheit.

Er war ein unbequemer Moralist, der mutig den Gedanken der persönlichen Freiheit vertrat.

Er setzte seinen pädagogischen Zeigefinger mit Witz und Vernunft ein.

Seine Kinderromane enthalten viel aus Kästners eigener Erlebniswelt, zugleich sind sie die Abbilder von Kinderschicksalen, die zu seiner Zeit möglich waren und heute an Aktualität nicht verloren haben.

In seinen Geschichten zum Vorlesen und zum Selberlesen spürt man den unverblümten Ton Kästners, welche durch die frechen und turbulenten Zeichnungen von Walter Trier ergänzt wurden. "

"Er war ein Satiriker mit Herz, ein Kinderfreund, der nie kindisch wurde, ein verzweifelter Optimist, der nie zu lachen vergaß, ein Spötter mit Sentiment, einer der klügsten Sprecher unseres Jahrhunderts, ein legitimer Sohn des Jahrhunderts und ein Bastard, aber ohne den Närrischkeiten und Fehltritten der Epoche nachzugeben." (Aus "Das große Erich Kästner Lesebuch")

Zusätzliche Informationen